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Berechnete und erweiterte berechnete (abgeleitete) Metriken

Berechnete und erweiterte berechnete (abgeleitete) Metriken sind benutzerdefinierte Metriken, die Sie über vorhandene Metriken erstellen können.
Im Juli 2018 hat Adobe die Funktion Attribution IQ eingeführt, mit der die Bewertung von Zuordnungsmodellen bei berechneten Metriken geändert wurde. Im Rahmen dieser Änderung wurden berechnete Metriken, die ein nicht standardmäßiges Zuordnungsmodell verwenden, zu neuen, verbesserten Zuordnungsmodellen migriert:
  • Die Zuordnungsmodelle „Marketing-Kanal – Letztkontakt“ und „Marketing-Kanal – Erstkontakt“ wurden in das neue „Letztkontakt“- bzw. in das „Erstkontakt“-Attributionsmodell migriert. (Hinweis: Marketing-Kanäle sind nicht veraltet, sondern lediglich die beiden Zuordnungsmodelle, die in berechneten Metriken erscheinen.)
  • Darüber hinaus wurde die Methode zur Berechnung der linearen Zuordnung korrigiert. Wenn Kunden berechnete Metriken mit linearen Zuordnungsmodellen verwenden, können sich die Berichte geringfügig ändern, um das neue, korrigierte Attributionsmodell widerzuspiegeln. Diese Änderung an den berechneten Metriken betrifft Analysis Workspace, Reports & Analytics, die Reporting-API, Report Builder und Ad Hoc Analysis. Weitere Informationen finden Sie unter Wie die lineare Zuordnung ab 19. Juli 2018 funktioniert .
Mit unseren Werkzeugen für berechnete Metriken können Sie Metriken auf flexiblere Weise erstellen, verwalten und kuratieren. Damit können Marketingexperten, Produktmanager und Analytiker Fragen zu den Daten beantworten, ohne die Analytics-Implementierung ändern zu müssen. Dies sind die benutzerdefinierten Metriken, die in den einzelnen Analytics-Paketen verfügbar sind:
Hier sehen Sie einen Vergleich zwischen den jeweiligen Möglichkeiten, die berechnete und erweiterte berechnete Metriken bieten:
Generatoroptionen
Berechnete Metriken
Erweiterte berechnete (abgeleitete) Metriken
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Grundrechenarten (Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren)
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja

Funktionen

Sie können
  • Metriken über Analysis Workspace, Reports & Analytics, Ad Hoc Analysis, Report Builder, Anomalieerkennung und Beitragsanalyse hinweg erstellen.
  • Segmentierte Metriken erstellen, die zur Berichtslaufzeit abgeleitet werden, ohne die Implementierung ändern zu müssen . Diese Metriken können historisch angezeigt werden, da sie auf Segmenten basieren.
  • Metriken über Report Suites hinweg freigeben. Das bedeutet, dass alle neu erstellten Metriken für alle Report Suites in demselben Anmeldeunternehmen gelten.
  • (Nur erweiterte berechnete Metriken) Segmente für Metriken. Sie können beispielsweise eine Metrik für „Neue Besucher“ erstellen, mit der Personen gezählt werden, für die dies die erste Sitzung ist.
  • (Nur erweiterte berechnete Metriken) Statistische Funktionen miteinbeziehen, um Daten besser beschreiben zu können. Sie könnten beispielsweise die Elemente in einem Bericht zählen oder die Anzahl der Standardabweichungen für jedes Element addieren.
  • Metriken, die in Ad Hoc Analysis erstellt wurden, in anderen Analytics-Werkzeugen verwenden und umgekehrt.
    Sie können weiterhin Metriken in Ad Hoc Analysis erstellen. Die Benutzeroberfläche des dortigen Generators für berechnete Metriken ähnelt jetzt dem neuen Generator für Metriken.

Einschränkungen

Bei einigen Analytics-Funktionen können Sie Ereignisse, aber keine berechneten Metriken verwenden:
  • Trichter in Reports & Analytics
  • Fallout in Analysis Workspace
  • Kohortenanalyse in Analysis Workspace
  • Data Warehouse
  • Segmente
  • Echtzeitberichte
  • Aktuelle Datenberichte
  • Analytics für Target

Tools

Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick über die Werkzeuge für berechnete Metriken:
Tool Funktionen
Aufbau berechneter Metriken
  • Erstellen Sie einfache berechnete Metriken oder erweiterte berechnete Metriken mit erweiterten Zuordnungsmodellen.
  • Segmente inline zu Metrik-Formeln hinzufügen.
  • Segmente in einem Bericht vergleichen (beispielsweise lokale Besucher mit internationalen Besuchern vergleichen.)
  • Statistische Funktionen verwenden.
  • Detaillierte Metrikbeschreibungen angeben (was die Metrik macht, wo sie verwendet werden sollte, wo sie NICHT verwendet werden sollte.)
  • Definitionen in neue Metriken kopieren.
  • Eine Inline-Metrikvorschau bereitstellen.
  • Die Metrikpolarität festlegen, die angibt, ob es gut oder schlecht ist, wenn ein bestimmtes benutzerspezifisches Ereignis (eine Metrik) steigt.
  • Metriken taggen.
Berechnete Metrik – Manager
  • Metriken für andere freigeben.
  • Metriken genehmigen und kuratieren.
  • Metriken organisieren (taggen), damit sie von Benutzern gefunden werden können.
  • Metriken löschen.
  • Metriken umbenennen.
Leiste „Metrikauswahl“
Ersetzt das Popup-Fenster Metriken anzeigen in Reports & Analytics .
Damit können Sie auch Metriken suchen und sie dem Bericht hinzufügen bzw. auf ihn anwenden. Außerdem können Sie die Sortierfolge ändern (Optionen sind: Alphabetisch, Empfohlen, Häufig verwendet, Kürzlich verwendet). Darüber hinaus können Sie nach Report Suites filtern, um nur Metriken anzuzeigen, die in einer bestimmten Report Suite erstellt wurden.
Um auf diese Metrikauswahl zuzugreifen, klicken Sie auf das Metriksymbol auf der linken Seite eines Berichts. Die Metrikauswahl sieht wie folgt aus:
API für berechnete Metriken
Teil des Adobe Analytics 2.0-API-Sets.