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Externe E-Mail-Verfolgung

Firmen setzen Analytics ein, um den Erfolg einer E-Mail-Kampagne zu ermitteln.
Analytics kann Berichte mit Analysedaten zu E-Mail-Kampagnen erstellen, die die folgenden Schlüsselmetriken enthalten:
Metrik
Beschreibung
Clickthrough-Rate
Zeigt die Anzahl der Clickthroughs an, die aus der E-Mail auf die Landingpage verfolgt wurden.
Käufe und/oder Erfolge
Zeigt die Anzahl der Käufe an, die aus der E-Mail resultierten.
Bestellungen
Zeigt die Anzahl der Bestellungen an, die infolge der E-Mail abgegeben wurden.
Ertrag
Zeigt den Geldbetrag pro Besuch an, den die E-Mail eingebracht hat.
Konversion
Zeigt die Anzahl von Leads, Registrierungen, oder anderer Erfolgsereignisse an, zu denen die E-Mail geführt hat.
Um die oben genannten Schlüsselmetriken zu erfassen, müssen im HTML-Textteil der E-Mail und in der JavaScript-Bibliothek Änderungen vorgenommen werden.

Implementierung

Damit in einem Bericht brauchbare Analysedaten zu einer E-Mail-Kampagne angezeigt werden, müssen einige Schritte durchgeführt werden. Diese sehen wie folgt aus:
  1. Erstellen Sie eindeutige Trackingcodes.
    Benutzer fragen oft nach Empfehlungen zur Verfolgung einer bestimmten Kampagne. Dies bleibt jedem selbst überlassen. Man sollte sich für die Lösung entscheiden, die am besten funktioniert. Jeder Benutzer ist anders. Adobe empfiehlt, verständliche Trackingcodes zu generieren. Das könnte zum Beispiel so aussehen:
    • sc_cid=A1123A321 > „P“ zeigt eine Partnerkampagne an.
    • sc_cid=EM033007 > „EM“ steht für eine E-Mail-Kampagne.
    • sc_cid=GG987123 > „GG“ steht für „Google“ und zeigt eine kostenpflichtige Suchmaschinenkampagne an. Für detaillierte Informationen zur Einrichtung und Verwendung von Trackingcodes wenden Sie sich bitte an Adobe Customer Care.
  2. Fügen Sie Links in HTML-E-Mails Abfragezeichenfolgen-Parameter hinzu.
    Um die Clickthroughs des jeweiligen Empfängers und die sich daraus ergebenden Erfolgsereignisse nachverfolgen zu können, muss für jeden in der E-Mail enthaltenen Link ein Abfragezeichenfolgen-Parameter hinzugefügt werden. Sie können wählen, ob Sie jeden Link einzeln oder alle Links zusammen nachverfolgen möchten. Jeder Link kann über einen eindeutigen Trackingcode verfügen, oder alle Links können den gleichen Code besitzen. Ein Link in einer E-Mail, der zu einer Website führt, könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:
    <a href="https://www.mycompany.com/index.asp">Visit our home page</a>
    
    
    Mit dem Abfragezeichenfolgen-Parameter „?sc_cid=112233B“ würde dieser Link wie folgt aussehen:
    <a href= "https://www.mycompany.com/index.asp?sc_cid=112233B">Visit our home page</a>
    
    
  3. Aktualisieren Sie die JavaScript-Bibliothek.
    Durch Änderungen am Code in der JavaScript-Datei s_code.js können Sie erfassen, wie viele (und welche) Benutzer über die E-Mail auf Ihre Website gelangt sind und an nachfolgenden Erfolgsereignissen beteiligt waren. Das Aktualisieren der JavaScript-Bibliothek erfolgt in zwei Schritten.
    1. Anpassen von s_code.js durch Aufruf von getQueryParam
      Die Datei s_code.js sollte sich auf dem Webserver an einem Speicherort befinden, auf den jede Webseite zugreifen kann. Die Funktion doPlugins in dieser Datei muss so geändert werden, dass sie die Abfragezeichenfolgen-Parameter in den E-Mail-Links erfasst. Beispiel:
      /* Plugin Config */ 
      s.usePlugins=true 
      function s_doPlugins(s) { 
       /* Add calls to plugins here */ 
       // External Campaigns 
      s.campaign=s.getQueryParam('source') 
      } 
      s.doPlugins=s_doPlugins 
      
      
      Es sollte für jeden Abfragezeichenfolgen-Parameter, der in eine Variable kopiert werden soll, einen getQueryParam-Aufruf geben. Im oben gezeigten Beispiel wird der Abfragezeichenfolgen-Parameter sc_cid nach campaign kopiert.
      Für das Erfassen von Clickthroughs ist nur der erste getQueryParam-Aufruf erforderlich. Wenden Sie sich an Adobe Customer Care, wenn Sie diese Funktion implementieren möchten und nicht genau wissen, ob das getQueryParam-Plug-in in Ihrer Version der JavaScript-Datei enthalten ist.
    2. Stellen Sie sicher, dass sich auf allen Landingpages die Tags für Code zum Einfügen von JavaScript befinden. Dieser Code zum Einfügen muss auf die Version von s_code.js verweisen, die im Punkt A modifiziert wurde.
      Beim Aktualisieren der JavaScript-Bibliothek ist auf die folgenden Punkte zu achten :
      • Der Abfragezeichenfolgen-Parameter sc_cid muss in der URL auf der endgültigen Landingpage sichtbar sein, sonst wird keine Clickthrough-Konversion erfasst.
      • Der Parameter sc_cid ist ein Beispiel für einen Abfragezeichenfolgen-Parameter. Jeder Abfragezeichenfolgen-Parameter kann verwendet und mit dem getQueryParam-Plug-in erfasst werden. Achten Sie darauf, die Abfragezeichenfolgen-Parameter nur zur Kampagnenverfolgung einzusetzen. Sobald die Parameter in einer Abfragezeichenfolgen vorhanden sind, werden deren Werte nach campaign .
  4. Mit SAINT können Sie Kampagnen-Trackingcodes klassifizieren.
    Mit dem SAINT-Kampagnenverfolgungstool können Trackingcodes in leicht verständlichere Namen umgewandelt werden. Das Tool kann auch eingesetzt werden, um die Erfolge jeder E-Mail-Kampagne zusammenzufassen. Die Vorgehensweise zum Einrichten einer E-Mail-Kampagne wird unten in Schritt 5 beschrieben.
  5. Anzeigen von Pfaden nach der E-Mail-Kampagne (optional)
    Pfadanalysen nach der E-Mail-Kampagne erfolgen ähnlich wie bei anderen Kampagnen. Auf die folgende Weise können Sie mithilfe einer Variablen die Pfadverläufe nach der Kampagne anzeigen:
    1. Wenden Sie sich an Adobe Customer Care, damit das Pathing für eine Custom Insight-Variable (prop) aktiviert wird.
    2. Kopieren Sie auf allen Seiten den Seitennamen in die dafür vorgesehene s.prop.
    3. Hängen Sie auf der E-Mail-Landingpage den Namen der E-Mail-Kampagne an die Eigenschaftsvariable an. Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen:
      s.prop1="Home Page : 123456"
      
      
      Wenn die Pfadfunktion für die Custom Insight-Variable aktiviert ist, können Sie in Pfadsetzungsberichten (wie Nächster Seitenfluss oder Trichteranalyse) erkennen, welche Pfade die Besucher von der Landingpage aus eingeschlagen haben.