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Lokale Validierung verwenden

Im Rahmen eines Zielgruppen-Workflows ermöglicht die Aktivität Lokale Validierung die Formalisierung eines Validierungsprozesses, der die Überprüfung der ausgewählten Empfänger vor Absendung der Kampagne sicherstellt.
Zur Verwendung dieser Funktion benötigen Sie das Modul Distributed Marketing (Campaign-Option). Bitte prüfen Sie Ihren Lizenzvertrag.
Der Workflow für dieses Anwendungsbeispiel stellt sich wie folgt dar:
Der lokale Validierungsprozess gliedert sich in folgende Schritte:
  1. Die aus der Zielgruppenbestimmung resultierende Population wird mithilfe einer Aufspaltung mit einer Datenverteilungsvorlage begrenzt.
  2. Die Lokale Validierung sendet im Anschluss daran eine E-Mail-Benachrichtigung an alle lokalen Validierungsverantwortlichen. Die Aktivität bleibt im Wartezustand, bis alle Verantwortlichen die ihnen zugewiesenen Empfänger validiert haben.
  3. Mit Ablauf der Validierungsfrist nimmt der Workflow die Ausführung wieder auf. Im vorliegenden Beispiel wird die Versandaktivität aktiviert und der Versand an die validierten Empfänger gestartet.
    Die bis zum Ablauf der Validierungsfrist nicht validierten Empfänger werden in der Versand-Zielgruppe nicht berücksichtigt.
  4. Einige Tage später sendet die zweite Lokale Validierung allen lokalen Verantwortlichen eine E-Mail-Benachrichtigung, die sie über die Empfängerreaktionen (Klicks, Öffnungen usw.) informiert.

1. Schritt: Erstellung der Datenverteilungsvorlage

Eine Verteilungsvorlage ermöglicht die Begrenzung der aus der Zielgruppenbestimmung resultierenden Population mithilfe einer Datengruppierung. Jedem Gruppierungswert kann dann ein lokaler Verantwortlicher zugewiesen werden. Im vorliegenden Beispiel wird die E-Mail-Domain als Gruppierungswert verwendet und jedem lokalen Verantwortlichen eine Domain zugewiesen.
Weitere Informationen zum Erstellen einer Datenverteilungsvorlage finden Sie unter Anzahl an Datensätzen in Teilmengen durch Datenverteilung begrenzen .
  1. Gehen Sie in den Knoten Ressourcen > Kampagnenverwaltung > Datenverteilung und klicken Sie auf die Schaltfläche Neu .
  2. Gehen Sie in den Allgemein -Tab.
  3. Vergeben Sie einen Titel und füllen Sie die Felder zum Verteilungskontext aus. Im vorliegenden Beispiel wurden die Empfänger als Zielgruppendimension und das Feld E-Mail-Domain als Verteilungsfeld gewählt. Die Empfängerliste wird somit nach Domain verteilt.
  4. Wählen Sie im Feld Verteilungstyp die Art aus, in der die Zielgruppenbegrenzung im Tab Verteilung ausgedrückt werden soll. Im vorliegenden Beispiel wurde Prozent ausgewählt.
  5. Geben Sie im Feld Validierungsspeicherung das dem verwendeten Zielgruppenschema entsprechende Speicherschema an. Hier handelt es sich um das Standard-Speicherschema: Lokale Validierung der Empfänger .
  6. Klicken Sie dann auf den Link Erweiterte Parameter...
  7. Damit alle Empfänger in der Liste der zu validierenden Empfänger erscheinen, lassen Sie die Option Nachrichten validieren angekreuzt.
  8. Behalten Sie im Feld Versandtitel den Standardausdruck bei (Compute String des Versands). Auf diese Weise wird in der Versandreaktionen-Benachrichtigung der ursprüngliche Versandtitel verwendet.
  9. Geben Sie im Gruppierungsfeld das Geschlecht als Kriterium für die Gruppierung der Empfänger in den Benachrichtigungen an.
  10. Wählen Sie im Bereich Nachrichten bearbeiten die Webschnittstelle Empfängerbearbeitung aus und fügen Sie den Parameter recipientId hinzu. Auf diese Weise werden die Empfänger in den Benachrichtigungen anklickbar und leiten auf die entsprechende Webanwendung weiter. Der zusätzliche Parameter der URL ist recipientId .
  11. Schließen Sie die erweiterten Parameter und gehen Sie in den Tab Verteilung . Füllen Sie für jede Domain die folgenden Felder aus:
    • Wert : Geben Sie den Domainnamen ein.
    • Prozent/Feste Größe : Geben Sie für jede Domain die Begrenzung ein. Im vorliegenden Beispiel wurde der Versand auf 10 % jeder Domain begrenzt.
    • Titel : Vergeben Sie für jede Domain einen Titel, der in den Validierungs- und Versandreaktionen-Benachrichtigungen angezeigt wird.
    • Gruppe oder Benutzer : Geben Sie den Benutzer oder die Benutzergruppe an, dem die Domain zugewiesen wurde.
      Stellen Sie sicher, dass die Benutzer über die nötigen Berechtigungen verfügen.

2. Schritt: Erstellung des Zielgruppen-Workflows

Der Workflow für dieses Anwendungsbeispiel stellt sich wie folgt dar:
Folgende Aktivitäten wurden verwendet:
  • Abfragen ,
  • Schnittmenge ,
  • Aufspaltung ,
  • Lokale Validierung ,
  • Versand ,
  • Warten ,
  • Lokale Validierung ,
  • Ende .

Abfragen, Schnittmenge und Aufspaltung

Die Zielgruppenbestimmung geschieht mithilfe zweier Abfragen und einer Schnittmenge. Die Aufspaltung schränkt die resultierende Population über eine Datenverteilungsvorlage ein.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer Aufspaltungsaktivität finden Sie unter Aufspaltung . Die Erstellung einer Datenverteilungsvorlage wird unter Anzahl an Datensätzen in Teilmengen durch Datenverteilung begrenzen ausführlich beschrieben.
Wenn Sie die aus der Abfrage resultierende Population nicht einschränken möchten, ist die Verwendung der Abfragen , Schnittmenge und Aufspaltung nicht erforderlich. Konfigurieren Sie in diesem Fall die Verteilungsvorlage in der ersten Aktivität vom Typ Lokale Validierung .
  1. Öffnen Sie die Aufspaltung und kreuzen Sie im Bereich Begrenzung der Anzahl von Datensätzen die Option Anzahl von Datensätzen begrenzen an. Klicken Sie anschließend auf den Link Bearbeiten... .
  2. Aktivieren Sie die Option Die ersten, aus einer Sortierung hervorgehenden Elemente beibehalten und klicken Sie auf Weiter .
  3. Fügen Sie im Bereich Sortierungsspalten das Feld hinzu, nach dem die Liste sortiert werden soll. Im vorliegenden Beispiel ist dies E-Mail . Klicken Sie dann auf Weiter .
  4. Wählen Sie die Option Durch Datenverteilung , wählen Sie die zuvor erstellte Verteilungsvorlage aus (siehe Schritt 1: Erstellung der Datenverteilungsvorlage ) und klicken Sie auf Beenden .
In der Verteilungsvorlage wurde die Population auf 10 % je Gruppierungswert begrenzt. Dies spiegelt sich im Workflow wieder (340 Empfänger in der eingehenden Transition, 34 in der ausgehenden).

Validierungsbenachrichtigung

Die Lokale Validierung erlaubt den Versand einer Benachrichtigung an jeden lokalen Verantwortlichen.
Weiterführende Informationen zur Konfiguration der lokalen Validierung finden Sie im Abschnitt Lokale Validierung .
Folgende Angaben sind erforderlich:
  1. Im Bereich Auszuführende Aktion : Wählen Sie die Option Benachrichtigung zur Zielgruppenvalidierung aus.
  2. Im Bereich Verteilungskontext : Wählen Sie die Option Wird durch die Transition angegeben aus.
    Wenn die resultierende Population nicht begrenzt werden soll, ist die Option Explizit anzukreuzen und im Feld Datenverteilung die zuvor erstellte Verteilungsvorlage anzugeben.
  3. Im Bereich Validierungsverwaltung : Wählen Sie die Versandvorlage aus und geben Sie den Betreff für die Benachrichtigungs-E-Mail an. Im vorliegenden Beispiel wurde die Standardvorlage beibehalten, d. h. Benachrichtigung bezüglich der Zielgruppenvalidierung .
  4. Definieren Sie außerdem den Validierungstyp . Im vorliegenden Beispiel wurde die Standardoption beibehalten, d. h. die Validierung muss spätestens 3 Tage nach dem Unterbreitungsdatum erfolgen, andernfalls werden die nicht validierten Empfänger beim Versand nicht berücksichtigt.
Die von der Aktivität Lokale Validierung gesendete Benachrichtigung stellt sich wie folgt dar:

Warten

Die Warteaktivität verzögert den Start der zweiten Validierungsaktivität, welche die Versandreaktionen-Benachrichtigungen versendet. Im Feld Wartezeit wurde hier 5T , also 5 Tage, angegeben. Auf diese Weise werden die Empfängerreaktionen der nächsten fünf Tage in der Versandreaktionen-Benachrichtigung berücksichtigt.

Versandreaktionen-Benachrichtigung

Die zweite Aktivität vom Typ Lokale Validierung sendet an jeden lokalen Verantwortlichen einen Versandreaktionen-Bericht.
Folgende Angaben sind erforderlich:
  1. Im Bereich Auszuführende Aktion : Wählen Sie die Option Versandreaktionen-Bericht aus.
  2. Im Bereich Versand : Wählen Sie die Option Wird durch die Transition angegeben aus.
  3. Im Bereich Validierungsverwaltung : Wählen Sie die Versandvorlage aus und geben Sie den Betreff für die Benachrichtigungs-E-Mail an.
Nach Ablauf der in der Warteaktivität definierten Wartezeit sendet die zweite Lokale Validierung an jeden lokalen Verantwortlichen folgende Benachrichtigung:

Validierungsverfolgung durch den Administrator

Bei jedem Start der lokalen Validierungsaktivität wird eine Validierungsaufgabe erstellt. Der Administrator hat die Möglichkeit, jede dieser Validierungsaufgaben zu prüfen.
Klicken Sie im Zielgruppen-Workflow Ihrer Kampagne auf den Tab Lokale Validierungsaufgaben .
Eine weitere Zugriffsmöglichkeit besteht über den Tab Validierungsaufgaben in der Datenverteilungsvorlage.
Markieren Sie die zu prüfende Aufgabe und klicken Sie auf die Schaltfläche Detail . Im Allgemein -Tab der Aufgabe werden die wichtigsten Informationen zur Aufgabe angezeigt. Es besteht des Weiteren die Möglichkeit, die Validierungs-Deadline und das Erinnerungsdatum zu ändern.
Folgende Informationen stehen zur Verfügung:
  • Titel und Kennung der Aufgabe,
  • verwendete Verteilung,
  • Anzahl potenziell zu sendender Nachrichten,
  • zugrundeliegender Workflow und Kampagne,
  • Planung der Aufgabe.
Im Tab Verteilung der Aufgabe werden die Validierungslogs und -status, die Anzahl potenziell zu sendender Nachrichten, das Validierungsdatum und die validierenden Benutzer angezeigt.
Markieren Sie ein Validierungslog und klicken Sie auf die Schaltfläche Details... für genauere Informationen. Im Allgemein -Tab des Validierungslogs kann darüber hinaus der Validierungsstatus geändert werden.
Folgende Informationen stehen zur Verfügung:
  • Zugrunde liegende Validierungsaufgabe,
  • Validierungsstatus ( Validiert oder Ausstehend ),
  • verwendete Verteilung,
  • lokaler Verantwortlicher, der validiert hat, und Validierungsdatum,
  • Anzahl potenziell zu sendender Nachrichten und Anzahl validierter Nachrichten.
Im Tab Zielkontakte des Validierungslogs wird die Liste der potenziellen Empfänger und ihr Validierungsstatus angezeigt. Der Status kann an dieser Stelle geändert werden.