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Blacklist-Datenbanken

Mehrere Organisationen unterhalten Datenbanken mit IP-Adressen und Domains, die den Ruf haben, von Spammern verwendet zu werden. Zum besseren Verständnis, warum manche Nachrichten als Spam zurückgewiesen wurden, kann es hilfreich sein, sich diese Seiten anzusehen. Es besteht im Allgemeinen die Möglichkeit, das Entfernen von fälschlich auf diese Listen gesetzten Adressen zu fordern.
Diese Art von Datenbanken, die über einen DNS-Mechanismus abgefragt werden, nennt sich RBL (Real-time Blackhole Lists). Es gibt drei verschiedene RBL-Typen:
  • Nach IP-Adresse: Auflistung von IP-Adressen, die Spam senden oder ihn wahrscheinlich weiterleiten.
  • Nach Absender-Domain: Auflistung von Absender-Domains (vollständige Domain der Bounce-Message-Adresse), die Spam senden oder eine falsche Konfiguration aufweisen.
  • Nach Webdomain: Auflistung der in den Link-URLs vorkommenden Domains (wie die bei den Registraren verzeichneten High-Level-Domains) sowie der im Spam-Inhalt enthaltenen Bilder. In Adobe Campaign handelt es sich bei der zu berücksichtigenden Domain im Allgemeinen um die für das Tracking verwendete Adresse.
Im Folgenden finden Sie eine Liste der am häufigsten verwendeten RBLs. Eine umfassendere Liste finden Sie unter https://www.dnsstuff.com/ (Formular „Spam Blacklist Lookup“).
  • Spamhaus
    Weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.spamhaus.org/ ,
    wobei es sich um die wichtigste Datenbank handelt. In diese Liste aufgenommen zu werden, ist eine ernst zu nehmende Situation. In diesem Fall müssen Sie UNVERZÜGLICH reagieren und Geschäftsabteilungen, Verantwortliche für Zustellbarkeit und den Adobe-Campaign-Support informieren.
  • SpamCop
    Weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.spamcop.net/ ,
    wobei es sich um eine der bekanntesten Datenbanken handelt. Sollte eine Ihrer IP-Adressen auf diese Liste geraten, bedeutet das im Allgemeinen, dass SpamCop-Benutzer Ihre Nachrichten als Spam deklariert oder dass Sie Ihre Nachrichten an eine Spam-Falle (honeypot) von SpamCop gesendet haben.
  • URIBL
    Weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.uribl.com/ ,
    wobei es sich um eine Liste handelt, in der Domains identifiziert sind, die regelmäßig in als Spam deklarierten Nachrichten auftauchen. Sollte Ihre Domain auf dieser Liste stehen, kann das einen starken Einfluss auf Ihre Zustellbarkeit haben. In diesem Fall sollten Sie unverzüglich die für Zustellbarkeit zuständigen Abteilungen sowie den Adobe-Campaign-Support informieren.
  • SURBL
    Weiterführende Informationen finden Sie unter der Website https://www.surbl.org/ ,
    auf der Webseiten identifiziert werden, die regelmäßig in Spam auftauchen. Sollte Ihre Domain auf dieser Liste stehen, kann das einen starken Einfluss auf Ihre Zustellbarkeit haben. In diesem Fall sollten Sie unverzüglich die für Zustellbarkeit zuständigen Abteilungen sowie den Adobe-Campaign-Support informieren.
  • iX Manitu
    Diese IP-Liste findet v. a. in Deutschland Verwendung. Besuchen Sie die Seite https://www.heise.de/ix/nixspam/ .