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SMS-Kanal

Adobe Campaign ermöglicht die Zustellung großer Mengen personalisierter SMS-Nachrichten. Die Empfängerprofile müssen mindestens eine Mobiltelefonnummer enthalten.
Die Option Mobile App Channel (NMAC) ermöglicht darüber hinaus den Empfang von Benachrichtigungen auf mobilen Terminals.
Weiterführende Informationen finden Sie im Abschnitt Über den Mobile-App-Kanal .
Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen, die speziell für den SMS-Kanal gelten. Allgemeine Informationen zum Erstellen einer Sendung finden Sie in diesem Abschnitt .

SMS-Kanal einrichten

Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein, um Sendungen an Mobiltelefone richten zu können:
  1. ein externes Konto mit Angabe des Connectors und des Nachrichtentyps;
    Die verfügbaren Connectoren sind NetSize, allgemeines SMPP (SMPP Version 3.4 mit Binärmodus-Unterstützung), Sybase365 (SAP SMS 365), CLX Communications, Tele2, O2 und erweitertes allgemeines SMPP.
  2. eine Versandvorlage, die auf das externe Konto Bezug nimmt.

Aktivierung eines externen Kontos

Die Liste der externen Konten finden Sie im Navigationsbaum des Adobe-Campaign-Explorer über den Knoten Plattform > Externe Konten .
  • Klicken Sie beispielsweise auf das Standardkonto Routing auf Mobiltelefone durch NetSize .
  • Aktivieren Sie im Tab Allgemein die Option Aktiviert .
  • Stellen Sie sicher, dass im Feld Kanal die Option Mobiltelefon angezeigt wird.
  • Wählen Sie im Tab Mobiltelefon einen Connector aus der Dropdown-Liste aus: NetSize, Allgemeines SMPP, Sybase365 (SAP SMS 365), CLX Communications, Tele2, O2, Erweitertes allgemeines SMPP. Weitere Informationen zum Connector „Erweitertes allgemeines SMPP“ finden Sie im Abschnitt Erstellen eines externen SMPP-Kontos .
  • Konfigurieren Sie den Connector mit den von Ihrem Provider angegebenen Informationen. Im unten stehenden Beispiel handelt es sich bei dem Provider um NetSize.
  • Behalten Sie im Connector -Tab den Standard-Aktivierungsmodus Web-Service-Aufruf bei.
  • Wenn der Tab Connector angezeigt wird, geben Sie die Zugriffs-URL für den Connector an. Die Adresse muss in netsize.jsp enden, wenn Ihr Provider NetSize ist. Bei allen anderen Connectoren endet die URL-Adresse in smpp34.jsp .

Erstellen eines externen SMPP-Kontos

Wenn Sie das SMPP-Protokoll verwenden möchten, können Sie auch ein neues externes Konto erstellen.
Weitere Informationen zum SMS-Protokoll und zu den Einstellungen finden Sie in dieser Technote .
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
  1. Wählen Sie dazu im Navigationsbaum im Knoten Plattform > Externe Konten das Symbol Neu aus.
  2. Definieren Sie den Kontotyp mit Routing , den Kanal mit Mobiltelefon (SMS) und den Versandmodus mit Gebündelter Versand .
  3. Kreuzen Sie die Option Aktiviert an.
  4. Wählen Sie im Tab Mobiltelefon aus der Connector -Dropdown-Liste die Option Erweitertes allgemeines SMPP .
    Mit der Option Ausführliche SMPP-Protokolle in der Protokolldatei aktivieren können Sie den gesamten SMPP-Traffic in Logdateien speichern. Diese Option muss aktiviert sein, um eine Fehlerbehebung beim Connector durchzuführen und einen Vergleich mit dem vom Provider aufgezeichneten Traffic anzustellen.
  5. Wenden Sie sich an Ihren SMS-Dienstleister. Dieser kann Ihnen die für das externe Konto erforderlichen Angaben auf dem Tab Verbindungsparameter bereitstellen.
    Der von Ihnen ausgewählte Provider nennt Ihnen danach den Wert für das Feld Name der SMSC-Implementierung .
    Sie können die Anzahl der Verbindungen mit dem Dienstleister per untergeordnetem MTA definieren. Standardmäßig ist 1 eingestellt.
  6. Standardmäßig kommt in Bezug auf die maximal zulässige Zeichenanzahl einer SMS der Mobilfunkstandard GSM zur Anwendung.
    SMS, die das GSM-Alphabet verwenden, sind auf 160 Zeichen begrenzt oder auf 153 Zeichen pro SMS bei Nachrichten, die in mehreren Teilen gesendet werden.
    Gewisse Zeichen zählen doppelt (Akkoladen, eckige Klammern, Eurozeichen etc.).
    Eine Liste der von GSM unterstützten Zeichen finden Sie unten.
    Bei Bedarf können Sie die Transliteration von Zeichen zulassen, indem Sie die entsprechende Option aktivieren.
    Weiterführende Informationen hierzu finden Sie in diesem Abschnitt .
  7. Im Tab Durchsatz und Dauer können Sie den maximalen Durchsatz für ausgehende Nachrichten ("MT", Mobile Terminated) festlegen. Bei Angabe von "0" im entsprechenden Feld ist der Durchsatz unbegrenzt.
    Werte, die eine Dauer angeben, sind in Sekunden auszudrücken.
  8. Im Tab Kodierungs-Mapping können Sie Kodierungen definieren.
    Weiterführende Informationen hierzu finden Sie in diesem Abschnitt .
  9. Im Tab SMSC-Besonderheiten ist die Option Vollständige Telefonnummer senden standardmäßig deaktiviert. Aktivieren Sie sie nicht, wenn Sie die Konformität mit dem SMPP-Protokoll wahren und nur Zahlen an den Server des SMS-Anbieters (SMSC) übertragen möchten.
    Bei gewissen Anbietern ist die Verwendung des Vorzeichens '+' jedoch erforderlich, sodass es ratsam ist, mit Ihrem Anbieter Kontakt aufzunehmen, der Sie bei Bedarf dazu auffordern wird, diese Option zu aktivieren.
    Das Kontrollkästchen TLS über SMPP aktivieren ermöglicht die Verschlüsselung von SMPP-Traffic. Weitere Informationen hierzu finden Sie in dieser Technote .
  10. Wenn Sie einen Connector vom Typ Erweitertes allgemeines SMPP konfigurieren, können Sie automatische Antworten einrichten.
    Weiterführende Informationen hierzu finden Sie in diesem Abschnitt .

Über die Transliteration von Zeichen

Die Transliteration von Zeichen kann in einem externen Konto für den SMPP-Mobiltelefon-Versand im Tab Mobile eingerichtet werden.
Transliteration bezeichnet in einer SMS die Ersetzung eines Zeichens durch ein anderes, wenn das erste Zeichen nicht von GSM unterstützt wird.
  • Wenn die Transliteration zugelassen wurde, wird jedes nicht unterstützte Zeichen beim Nachrichtenversand durch ein Zeichen des GSM-Alphabets ersetzt. So wird beispielsweise der Buchstabe "ë" durch "e" ersetzt. Der Nachrichteninhalt wird in diesem Fall leicht verändert übermittelt, aber die Zeichenanzahl bleibt identisch.
  • Wenn die Transliteration nicht zugelassen wurde, werden alle Nachrichten mit nicht unterstützten Zeichen im Binärformat (Unicode) gesendet: Alle Zeichen werden unverändert übermittelt. In Unicode kodierte SMS sind auf 70 Zeichen (oder 67 Zeichen bei Nachrichten, die in mehreren Teilen gesendet werden) begrenzt. Bei Überschreitung der maximalen Zeichenanzahl werden mehrere Teilnachrichten gesendet, wodurch zusätzliche Kosten entstehen können.
Die Verwendung von Personalisierungsfeldern im SMS-Inhalt führt u. U. dazu, dass nicht von GSM unterstützte Zeichen eingefügt werden.
Die Transliteration von Zeichen ist standardmäßig deaktiviert. Es wird empfohlen, diese Option nicht zu aktivieren, wenn Sie alle Zeichen Ihrer SMS beibehalten möchten, um beispielsweise Eigennamen unverändert zu übermitteln.
Sollte Ihre SMS jedoch eine hohe Anzahl an Zeichen enthalten, die dem Unicode-Zeichensatz entstammen, können Sie diese Option wählen, um Ihre Versandkosten zu begrenzen.
Die folgende Tabelle zeigt den vom GSM-Standard unterstützten Zeichensatz. Jedes im Nachrichteninhalt enthaltene Zeichen, das nicht in der unten stehenden Tabelle aufgeführt ist, führt zur Konvertierung der gesamten Nachricht in das Binärformat (Unicode), sobald sie 70 Zeichen überschreitet.
Einfache Zeichen
@ SP 0 ¡ P ¿ p
£ _ ! 1 A Q a q
$ " 2 B R b r
¥ # 3 C S c s
è ¤ 4 D T d t
é % 5 E U e u
ù & 6 F V f v
ì ' 7 G W g w
ò ( 8 H X h x
Ç ) 9 I Y i y
LF * : J Z j z
Ø ESC + ; K Ä k ä
ø Æ , < L Ö l ö
CR æ - = M Ñ m ñ
Å ß . > N Ü n ü
å É / ? O § o à
SP: Leerzeichen
ESC: Escape
LF: Zeilenvorschub
CR: Wagenrücklauf
Doppelt zählende Zeichen
^ { } [ ~ ] | €

Über Textkodierungen

Beim SMS-Versand kann Adobe Campaign eine oder mehrere Textkodierungen verwenden. Je nach Kodierung kommen unterschiedliche Zeichensätze zur Anwendung und variiert die Anzahl an zulässigen Zeichen pro SMS.
Beim Konfigurieren eines neuen externen Kontos für einen SMPP-Mobiltelefon-Versand können Sie das Kodierungs-Mapping im Tab Mobiltelefon definieren: Über das Feld data_coding kann Adobe Campaign dem SMSC (Short Message Service Center) kommunizieren, welche Kodierung verwendet wird.
Das Mapping zwischen dem Wert des data_coding -Felds und der tatsächlich verwendeten Kodierung ist standardisiert. Gewisse SMSC besitzen jedoch ihr eigenes Mapping. In diesem Fall muss Ihr Adobe-Campaign -Administrator das Mapping deklarieren. Kontaktieren Sie für weiterführende Informationen Ihren Anbieter.
Sie können data_codings deklarieren. Durch Angabe von nur einer Kodierung in der Tabelle wird die Anwendung dieser Kodierung erzwungen.
  • Wenn kein Kodierungs-Mapping definiert wurde, verhält sich der Connector standardmäßig:
    • Er versucht, das GSM-Alphabet zu verwenden und ordnet diesem den Wert DATA_CODING = 0 zu.
    • Falls die Verwendung des GSM-Alphabets nicht möglich ist, verwendet er UCS2 und ordnet den Wert DATA_CODING = 8 zu.
  • Wenn Sie die zu verwendenden Kodierungen sowie die damit verbundenen data_coding -Feldwerte definieren, verwendet Adobe Campaign die Kodierungen in der Reihenfolge ihres Erscheinens in der Liste. Wenn die Verwendung der ersten Kodierung nicht möglich ist, wird die zweite verwendet, usw.
Die Reihenfolge der Deklarierung ist entscheidend. Wir empfehlen Ihnen, die Liste aufsteigend nach den entstehenden Kosten zu ordnen, um die Kodierungen zu favorisieren, die eine größere Anzahl von Zeichen pro SMS erlauben.
Deklarieren Sie nur die Kodierungen, die Sie tatsächlich verwenden möchten. Deklarieren Sie hingegen keine vom SMSC angebotenen Kodierungen in der Liste, die nicht Ihrer Verwendung entsprechen.

Automatische Antwort

Wenn Sie einen Connector vom Typ Erweitertes allgemeines SMPP konfigurieren, können Sie automatische Antworten einrichten.
Im Bereich Automatische Antwort auf MO können Sie Benachrichtigungen konfigurieren, die automatisch gesendet werden, wenn ein Abonnent auf eine durch Adobe Campaign versendete SMS mit einer ein Schlüsselwort wie beispielsweise "STOP" enthaltenden Nachricht antwortet.
Bei den Schlüsselwörtern kann die Groß-/Kleinschreibung ignoriert werden.
Geben Sie für jedes Schlüsselwort eine Kurzwahlnummer (short code) an, d. h. eine als Absendername fungierende Nummer, die gewöhnlich für den Nachrichtenversand verwendet wird, sowie die an den Abonnenten zu sendende Nachricht.
Es besteht die Möglichkeit, jeder automatischen Antwort eine Aktion zuzuordnen: Unter Quarantäne stellen oder Aus der Quarantäne entfernen . Wenn beispielsweise das Wort "STOP" gesendet wird, erhält der Abonnent automatisch eine Abmeldebestätigung und sein Profil wird unter Quarantäne gestellt.
Wird die Aktion Aus der Quarantäne entfernen mit einer automatischen Antwort verknüpft, werden die Empfänger, die das entsprechende Schlüsselwort senden, automatisch aus der Quarantäne entlassen.
Die Empfänger sind in der Tabelle Adressen unzustellbarer Sendungen aufgeführt, die über das Menü Administration > Kampagnenverwaltung > Unzustellbarkeitsverwaltung abrufbar ist.
  • Lassen Sie die Spalte Kurzwahlnummer leer, wenn unabhängig von der Kurzwahlnummer dieselbe Nachricht gesendet werden soll.
  • Lassen Sie die Spalte Schlüsselwort leer, wenn unabhängig vom Schlüsselwort dieselbe Nachricht gesendet werden soll.
  • Lassen Sie die Spalte Antwort leer, wenn nur eine Aktion ausgeführt, aber keine Antwort gesendet werden soll. Dies ermöglicht beispielsweise die Entlassung eines Abonnenten aus der Quarantäne, wenn er ein anderes Schlüsselwort als "STOP" sendet.
Wenn Sie mehrere externe Konten mit dem Connector „Erweitertes allgemeines SMPP“ mit demselben Provider-Konto haben, kann das folgende Problem auftreten: Wenn Sie eine Antwort an eine Kurzwahlnummer senden, kann sie auf einer Ihrer externen Kontoverbindungen empfangen werden. Folglich ist die automatische Antwort, die gesendet wird, möglicherweise nicht die erwartete Nachricht. Um dies zu vermeiden, wenden Sie je nach verwendetem Provider eine der folgenden Lösungen an:
  • Erstellen Sie für jedes externe Konto ein Provider-Konto.
  • Verwenden Sie das Feld Systemtyp im Tab Mobiltelefon > Verbindungsparameter , um jede Kurzwahlnummer zu unterscheiden. Bitten Sie Ihren Provider um einen anderen Wert für jedes Konto.
Die Schritte zum Einrichten eines externen Kontos mithilfe des Connectors „Erweitertes allgemeines SMPP“ sind im Abschnitt Erstellen eines externen SMPP-Kontos beschrieben.

Versandvorlagen ändern

Adobe Campaign enthält eine vorkonfigurierte Vorlage für Sendungen auf Mobiltelefone. Auf diese Vorlage können Sie im Knoten Ressourcen > Vorlagen > Versandvorlagen zugreifen. Weiterführende Informationen finden Sie im Abschnitt Über Vorlagen .
Um den SMS-Kanal zu nutzen, muss in der Versandvorlage der entsprechende Connector angegeben werden.
Wir empfehlen Ihnen, nicht die native Versandvorlage zu ändern, sondern diese zu duplizieren und die Kopie nach Bedarf zu konfigurieren.
Im folgenden Beispiel wird eine Vorlage erstellt, die dem Versand von Nachrichten mithilfe des zuvor aktivierten NetSize-Kontos dient. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
  1. Markieren Sie den Versandvorlagen -Knoten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage Versand auf Mobiltelefone und wählen Sie die Option Duplizieren .
  3. Ändern Sie den Vorlagentitel.
  4. Klicken Sie auf Eigenschaften .
  5. Wählen Sie im Tab Allgemein einen Routingmodus, der einem von Ihnen konfigurierten externen Konto entspricht, z. B. Routing auf Mobiltelefone durch NetSize .
  6. Klicken Sie auf Speichern , um die Erstellung abzuschließen.
Sie verfügen nun über ein externes Konto und eine Versandvorlage, die es Ihnen erlauben, per SMS zu versenden.

SMS-Versand erstellen

Versandkanal auswählen

Gehen Sie wie folgt vor, um einen neuen SMS-Versand zu erstellen:
Allgemeine Methoden zur Versanderstellung finden Sie in diesem Abschnitt .
  1. Erstellen Sie einen neuen Versand beispielsweise im Versand-Dashboard.
  2. Wählen Sie die zuvor erstellte Versandvorlage Mobiltelefon-Versand (NetSize) aus. Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Versandvorlagen ändern .
  3. Geben Sie für Ihren Versand einen Titel, einen Code und eine Beschreibung ein. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in diesem Abschnitt .
  4. Klicken Sie auf Fortfahren , um die Eingaben zu bestätigen und in das Fenster der Nachrichtenkonfiguration zu gelangen.

SMS-Inhalt erstellen

Um den Inhalt der SMS zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:
  1. Geben Sie den Nachrichteninhalt im Bereich Textinhalt des Assistenten ein. Die Schaltflächen der Symbolleiste bieten die Möglichkeit, Inhalte zu importieren und zu speichern oder in ihnen zu suchen. Die letzte Schaltfläche in der Symbolleiste dient der Einfügung von Personalisierungsfeldern.
    Die Verwendung von Personalisierungsfeldern wird im Abschnitt Über die Personalisierung beschrieben.
  2. Durch Auswahl des Vorschau -Tabs unten auf der Seite können Sie das Rendering der personalisierten Nachricht prüfen. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Personalisierung testen und wählen Sie einen Empfänger aus der Zielgruppe oder ein anderes Profil aus.
    Sie können nun den personalisierten Nachrichteninhalt sowie die Anzeige der SMS auf dem rechts im Bild angezeigten Mobiltelefondisplay prüfen. Klicken Sie auf das Display, um die Nachricht mit der Maus zu scrollen.
  3. Der Link Geladene Daten ermöglicht die auszugsweise Anzeige des Empfängerprofils.
    Bei Verwendung der Codepage „Latin-1 (ISO-8859-1)“ ist die Länge von SMS auf 160, bei Unicode auf 70 Zeichen begrenzt. Gewisse Sonderzeichen können die Länge der Nachricht beeinflussen. Weitere Informationen zur Nachrichtenlänge finden Sie im Abschnitt Über die Transliteration von Zeichen .
    Wenn die Nachricht Personalisierungsfelder oder bedingte Inhalte enthält, kann die Länge von Empfänger zu Empfänger variieren. Daher sollte die Länge jeweils nach erfolgter Personalisierung geprüft werden.
    Während der Analysephase wird die Nachrichtenlänge geprüft und im Falle eines Überschreitens ein Warnhinweis erzeugt.
  4. Wenn Sie den NetSize-Connector oder einen SMPP-Connector verwenden, besteht die Möglichkeit, den Absendernamen des Versands zu personalisieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Erweiterte Parameter .

Zielgruppe bestimmen

Die detaillierten Schritte zur Auswahl der Zielpopulation eines Versands finden Sie in diesem Abschnitt .
Weitere Informationen zur Verwendung von Personalisierungsfeldern finden Sie unter Über die Personalisierung .
Weitere Informationen zur Verwendung von Testadressen finden Sie unter Über Testadressen .

SMS-Nachrichten senden

Klicken Sie auf Senden , um die Nachrichtenerstellung abzuschließen und den Versand zu starten.
Die detaillierten Schritte zur Validierung und zum Versand von Nachrichten finden Sie in den folgenden Abschnitten:

Erweiterte Parameter

Die Schaltfläche Eigenschaften gibt Zugriff auf erweiterte Versandparameter. Der Abschnitt SMS-Parameter im Senden -Tab ermöglicht spezifische Konfigurationen.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
  • Absender (nur bei NetSize- und SMPP-Connectoren): ermöglicht die Personalisierung des Absendernamens eines Versands mit einer alphanumerischen Zeichenkette von maximal 11 Zeichen. Das Feld darf nicht nur Ziffern enthalten. Es besteht die Möglichkeit, eine Bedingung zu erstellen, die beispielsweise in Abhängigkeit von der Ländervorwahl des Empfängers unterschiedliche Absender anzeigt:
    <% if( String(recipient.mobilePhone).indexOf("+1") == 0){ %>NeoShopUS<%} else {%>NeoShopWorld<%}%>
    
    
    Überprüfen Sie die gültige Rechtslage Ihres Landes bezüglich der Änderung des Absendernamens. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Provider diese Funktionalität anbietet.
  • Übermittlungsmodus : Art der SMS-Übermittlung.
  • Priorität : Einer Nachricht zugeordnete Wichtigkeit. Standardmäßig wird die Priorität Normal vorgeschlagen. Je nach Provider können Zuschläge für mit der Priorität Hoch versendete SMS anfallen.
  • Anwendungstyp : Verschiedene Optionen stehen zur Auswahl. Standardmäßig wird Direktmarketing vorgeschlagen, da es sich um den am häufigsten verwendeten Typ handelt.
Den NetSize-Connector betreffende Parameter
  • Nachricht in mehreren SMS versenden : ermöglicht den Versand von Nachrichten mit mehr als 160 Zeichen in mehreren SMS.
SMPP-Connectoren betreffende Parameter
  • Maximale Anzahl an SMS pro Nachricht : ermöglicht die Angabe der maximalen SMS-Anzahl pro Nachricht, wobei 0 für eine SMS steht. Wenn die Nachricht mehr als die angegebene Anzahl an SMS benötigt, wird sie nicht gesendet.

SMS-Sendungen beobachten und verfolgen

Nach Absenden der Nachrichten können Sie den Versand beobachten und verfolgen, siehe diese Abschnitte:

Verarbeitung eingehender Nachrichten

Das Modul nlserver sms ruft in regelmäßigen Abständen den Verarbeitungsfortschritt der Sendungen, Empfangsbestätigungen und Empfängerabmeldungen ab.
  • Empfangsbestätigungen : Der Status Ihrer Sendungen kann in den Versandlogs eingesehen werden.
    Jede gesendete SMS ist mit einem externen Konto über den Primärschlüssel des letzteren verbunden. Dies bedeutet, dass
    • Empfangsbestätigungen eines externen Kontos für gelöschte SMS nicht korrekt verarbeitet werden können.
    • ein SMS-Konto nur mit einem externen Konto verknüpft sein darf, damit die Empfangsbestätigungen korrekt zugeordnet werden können
  • Abmeldungen : Empfänger, die keine SMS-Sendungen mehr erhalten möchten, können sich durch das Senden einer Nachricht mit Inhalt STOP abmelden. Wenn es Ihr Providervertrag vorsieht, können Sie diese Nachrichten mithilfe der Workflow-Aktivität SMS-Empfang abrufen. Dies ermöglicht die Erstellung einer Abfrage, die die Option Diese Person nicht mehr kontaktieren für die entsprechenden Empfänger aktiviert.
    Nähere Informationen hierzu finden Sie im Workflows -Handbuch.

InSMS-Schema

Das InSMS-Schema enthält Informationen zu eingehenden SMS. Die Beschreibung dieser Felder findet sich in ihren jeweiligen desc-Attributen.
  • message : Inhalt der erhaltenen SMS.
  • origin : Mobiltelefonnummer des Nachrichtenabsenders.
  • providerId : Kennung der vom SMS-SC (Short Message Service Centre) zurückgegebenen Nachricht.
  • created : Eingangsdatum der Nachricht in Adobe Campaign.
  • extAccount : externes Adobe-Campaign-Konto.
    Die folgenden Felder sind NetSize-spezifisch.
    Wenn der Betreiber nicht NetSize verwendet, bleiben diese Felder leer.
  • alias : Alias der eingehenden Nachricht.
  • separator : Trennzeichen zwischen Alias und Nachrichten-Textkörper.
  • messageDate : Nachrichtendatum gemäß Betreiber.
  • receivalDate : Datum des Empfangs der vom Betreiber gesendeten Nachricht im SMS-SC (Short Message Service Centre).
  • deliveryDate : Datum des Versands der Nachricht durch das SMS-SC (Short Message Service Centre).
  • largeAccount : Code des der eingehenden SMS zugeordneten Kundenkontos.
  • countryCode : Ländercode des Betreibers.
  • operatorCode : Netzwerkcode des Betreiber.
  • linkedSmsId : Adobe-Campaign-Kennung (broadlogId) der ausgehenden SMS, auf die diese SMS antwortet.

Automatische Antworten (US-amerikanische Gesetzgebung)

Wenn ein Abonnent auf eine durch Adobe Campaign versendete SMS mit einer die Schlüsselwörter STOP, HELP oder YES enthaltenden Nachricht antwortet, ist für den US-amerikanischen Markt eine Konfiguration der automatischen Benachrichtigungen an den Absender gesetzlich vorgeschrieben.
Wenn beispielsweise das Wort STOP gesendet wird, erhält der Abonnent automatisch eine Abmelde-Bestätigung.
Der Absendername für diese Art von Nachrichten besteht aus einer kurzen Nummer (short code), welche auch für die üblichen Sendungen genutzt wird.
Das folgende detaillierte Verfahren gilt nur für SMPP-Connectoren, mit Ausnahme des Connectors „Erweitertes allgemeines SMPP“. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Erstellen eines externen SMPP-Kontos .
Sie betrifft die Zertifizierung durch amerikanische Provider bezüglich in den USA zu versendender Marketingkampagnen. Insbesondere müssen diese SMS dem Abonnenten, der ein entsprechendes Schlüsselwort gesendet hat, unverzüglich zugestellt werden.
  1. Erstellen Sie eine XML-Datei nach folgendem Muster:
    <autoreply>
      <shortcode name="12345">
        <reply keyword="STOP" text="You will not receive SMS anymore" />
        <reply keyword="HELP" text="Powered by Adobe Campaign" />
      </shortcode>
      <shortcode name="43115">
        <reply keyword="STOP" text="Vous ne recevrez plus de SMS" />
        <reply keyword="HELP" text="Service rendu par Adobe Campaign" />
      </shortcode>
      <shortcode name="*">
        <reply keyword="ADOBE" text="This text is replied when you send ADOBE to any short code" />
      </shortcode>
    </autoreply>
    
    
  2. Geben Sie für das Attribut name des <shortcode> -Tags die Kurzwahlnummer an, die anstelle des Absendernamens angezeigt werden soll.
    Geben Sie in jedem <reply> -Tag im Attribut keyword ein Schlüsselwort und im Attribut text die dem Schlüsselwort entsprechende Nachricht an.
    Schlüsselwörter sind in Großbuchstaben zu schreiben.
    Wenn Sie für verschiedene Schlüsselwörter dieselbe Nachricht versenden möchten, können Sie die entsprechende Zeile duplizieren.
    Beispiel:
    <reply keyword="STOP" text="You will not receive SMS anymore" />
    <reply keyword="QUIT" text="You will not receive SMS anymore" />
    
    
  3. Speichern Sie dann die Datei unter dem Namen smsAutoReply.xml .
    Bitte berücksichtigen Sie, dass beim Dateinamen unter Linux die Groß- und Kleinschreibung zu beachten ist.
  4. Kopieren Sie die Datei in das conf -Verzeichnis in Adobe Campaign (am gleichen Ort wie der Web-Server).
Für diese Arten von Benachrichtigungen wird kein Verlauf erstellt. Sie sind also nicht im Versand-Dashboard enthalten.
Sie werden des Weiteren nicht bei der Berechnung des Werbedrucks berücksichtigt.