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Abrufen von Seitenanforderungsdaten

Sensor erfasst alle Messungsdaten, die bei Seitenanfragen (GET-Anfragen) an die Webserver gesendet werden, auf denen er installiert wurde.
Sensor erfasst diese Messungsdaten über die Anwendungsprogrammierschnittstelle des Webservers, direkt von der oder den Instanzen der Webserver-Software, die auf Ihrem Webserver ausgeführt wird. Sensor greift nicht auf die vom Webserver generierten Protokolldateien zu. Nachdem der Data Workbench-Server installiert Sensor und getestet wurde, kann die native Protokollierungsfunktion des Webservers deaktiviert werden, ohne dass sich dies auf die Datenerfassung auswirkt. In vielen Fällen verbessert die Deaktivierung der Dateiprotokollierung auf den lokalen Festplatten der Webserver-Computer die Seitenbereitstellungskapazität dieser Webserver, da eine relativ große Menge an festem Datenträger-I/O erforderlich ist, um diese Informationen auf der lokalen Festplatte des Webservercomputers zu protokollieren.
Sensor erfasst Mess- und Webanforderungsdaten direkt von jedem Webserverprozess und virtuellen Webserverprozess (falls zutreffend) und schreibt die Daten zeitweise in eine Warteschlange, eine fehlertolerante Speicherwarteschlange mit festem Datenträger-Backup, auf dem Webserver-Computer. Der Sensor Transmitter-Dienst (oder je nach Plattform Daemon) ruft Daten aus der Warteschlangendatei ab und komprimiert sie dann und verschlüsselt sie, bevor sie zur langfristigen Speicherung an den Data Workbench-Server übermittelt werden. Damit Sensorwerden Daten nur dann auf Ihren Webservercomputern in der Warteschlange-Datei gesammelt, wenn ein Netzwerk- oder ein anderes Problem vorliegt, das die Übertragung verhindert. Die Warteschlangendatei ermöglicht eine effiziente lokale Speicherung von Stunden- bis Tagen Webanforderungsdaten, um die Daten zu schützen, wenn ein Netzwerk- oder Systemfehler die Übertragung der Daten an den Data Workbench-Server nicht in Echtzeit zulässt.
Sensor erfasst Messungsdaten aus jedem physischen und logischen Webserverprozess, filtert sie nach Inhaltstyp, komprimiert sie, verschlüsselt sie und streamt sie an den Data Workbench-Server.
Die folgende Tabelle enthält die Felder mit Protokollinformationen, die von Sensor jeder GET-Anforderung erfasst werden, die nicht basierend auf der Sensor’s Konfigurationsdatei herausgefiltert wird:
W3C-Name Erfasste Daten Erklärung Erklärung
x-trackingid Tracking-ID (Unique Visitor) Kennung, die von einem Cookie gelesen wird, das in der ursprünglichen Anforderung des Besuchers im Browser des Benutzers durch Sensor platziert wurde V1st=3C94007B4E01F9C2
Datum
Zeit
Zeitstempel Zeitpunkt, zu dem die Anforderung vom Server verarbeitet wurde (mit 100 ns Genauigkeit; Genauigkeit hängt von der Serverumgebung und NTP ab. 2002-11-21 17:21:45.123
sc(content-type) Content-Typ Vom Server zurückgegebener Objekttyp text/html
sc-status HTTP-Antwortstatuscode Vom Server generierter numerischer Code, der den Status der Antwort des HTTP-Servers angibt 404
cs-uri-stamm URI-Stamm Der vom Client angeforderte Stammteil des URI pagedir/page.asp
c-ip Client-IP IP-Adresse des anfordernden Kunden 127.0.0.1
s-dns Servername Domänenname des Webservers, der die Anforderung verarbeitet www.domain.com
cs(referrer) Verweisende URL Inhalt des vom Client gesendeten Felds "HTTP Referrer" http://www.referringsite.com
cs(user-agent) Benutzeragent Gerät, das zum Anfordern an den HTTP-Server verwendet wird Mozilla/4.0+(kompatibel;+MSIE+6.0; +Windows+NT+5.1)
cs(cookie) Client-Cookies von Domäne Inhalt aller Cookies des Benutzers für die Site
KL_TC1 1038058778312
KL972x1038058778312282052
KL_PVKL972 0
cs-uri-query Abfragezeichenfolge Der vom Client angeforderte Abfragezeichenfolgen-Teil des URI, falls vorhanden PAGENAME=dynamic1&link=3001