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Geschlossenes Unternehmensnetzwerk (kabelgebunden/kabellos)

Die Konfiguration für geschlossene Unternehmensnetzwerke ist in kleineren, mittleren und großen Unternehmen gleichermaßen anwendbar. Aus logischer Sicht ist diese Konfiguration so aufgebaut, wie in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. Theoretisch kann sie aber auch komplexer ausfallen.

Anbinden von AEM Screens-Playern an ein Netzwerk für direkten Internet-Zugriff

Gehen Sie für eine in dieser Konfiguration ordnungsgemäße Anbindung der AEM Screens-Player wie folgt vor:
  1. Stellen Sie sicher, dass alle AEM Screens-Player mit dem Router-Netzwerk verbunden sind.
  2. Testen Sie die Internet-Verbindung, indem Sie in Ihrem System-Browser eine URL aufrufen.
    Wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, überprüfen Sie die Netzwerkeinstellungen. Grundsätzlich bestehen für eine ordnungsgemäße Netzwerkverbindung zwei Optionen:
    • DHCP
    • Manuelle IP-Konfiguration
  3. Stellen Sie sicher, dass die Einstellung des Netzwerkadapters mit der des Routers übereinstimmt, und prüfen Sie, ob bereits die maximal zulässige Anzahl an in Ihrem Netzwerk verwendeten IP-Adressen erreicht wurde.
  4. Überprüfen Sie, ob der Router ordnungsgemäß mit dem Wide Area Network (also der Internet-Verbindung) des Internet-Dienstanbieters verbunden ist. Auf Standard-Routern signalisiert dies in der Regel auch eine LED.
  5. Im Falle eines erfolgreichen URL-Aufrufs können Sie mit der Installation der für AEM Screens verwendeten Bildschirme fortfahren, die Registrierung abschließen und AEM Screens starten.
    Tipp zur Fehlerbehebung Gehen Sie wie folgt vor, wenn bei AEM Screens Verbindungsprobleme auftreten und die erwarteten Inhalte nicht angezeigt werden:
    1. Prüfen Sie, ob in der Firewall Ihres Internet-Routers Zugriffsbeschränkungen für TCP/IP Port 80/443 eingerichtet sind.
    2. Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Ports zugelassen werden.

Einrichten von geschlossenen Unternehmensnetzwerken

Die Konfiguration für geschlossene Unternehmensnetzwerke kann logisch in zwei Blöcke unterteilt werden:
  • WAN (Wide Area Network)
  • Internes LAN (Local Area Network)

WAN (Wide Area Network)

Die Internet-Verbindung muss ausreichend Bandbreite zur Verfügung stellen, damit neben der Erreichbarkeit des Netzwerks auch reibungslose Aktualisierungen von AEM Screens-Inhalten gewährleistet werden können. Was ausreichend bedeutet, hängt von der Anzahl der an AEM Screens angebundenen Bildschirme sowie vom Bandbreitenbedarf anderer verbundener Netzwerknutzer wie Smartphones, Tablets, Kassensystemen, Computern oder Gast-WLANs ab.
Alle Geräte greifen gleichzeitig auf die Internet-Verbindung zu. Dementsprechend nimmt die Bandbreite mit der Zahl an weiteren Nutzern oder Computern, die dem Netzwerk hinzugefügt werden, linear ab.

LAN (Local Area Network)

Die LAN-Verbindung muss ausreichend Bandbreite zur Verfügung stellen, damit neben der Erreichbarkeit des Netzwerks auch eine reibungslose Aktualisierung von AEM Screens-Inhalten gewährleistet werden kann.
In Unternehmen eingesetzte LAN-Netzwerke unterstützen in der Regel Übertragungsraten von mindestens 1000 MBit/s, was auch bei der Anbindung einer Vielzahl von Geräten an das System eine für eine angemessene Leistung ausreichende Bandbreite liefert. Sind aktive Netzwerkkomponenten anderer Art im Einsatz, müssen diese allesamt die Anforderungen an die Netzwerkbandbreite erfüllen.
Beispielsweise sollten entsprechende Netzwerkkomponenten mindestens auf den 100 MBit/s-Standard ausgelegt sein und mit den Bandbreitenspezifikationen des Internet-Zugangs/-Routers übereinstimmen.

Andere Spezifika von Unternehmensnetzwerken

Unternehmensnetzwerke stellen die Anbindung für eine Vielzahl von Geräten bereit, sind in diverse Subnetze unterteilt und bringen redundante oder durch Multiplexing gestützte Internet-Verbindungen zum Einsatz, um die für mehrere Tausend gleichzeitige Zugriffe nötige Leistung zu gewährleisten. Dieses Schema ist vereinfacht und in den meisten Fällen auf die dem Client zur Verfügung stehenden Umgebungen anwendbar.
Sofern eine WLAN-Lösung für die Internet-Anbindung von Screens vorgesehen ist, sollten moderne WLAN-Standards verwendet werden. Empfohlen wird hierfür mindestens IEEE 802.11g . Dieser Standard unterstützt Verbindungen mit bis zu 54 MBit/s. Eine bessere Qualität liefern jedoch neuere Standards wie etwa 802.11h-n . Ist ein WLAN-Repeater erforderlich, wird für die Zugangspunkte dringend der Einsatz von Mesh-WLAN-Technologie empfohlen, z. B. Google Nest Wifi oder vergleichbare Mesh-WLAN-Lösungen. Andere WLAN-Repeater-Technologien sind mit massiven Bandbreiteneinbußen verbunden.

Herunterladen von Medien und Assets

AEM Screens bietet Anwendern von Digital Signage einen entscheidenden Vorteil dahingehend, dass die Lösung alle erforderlichen Mediendateien (z. B. Bilder und Videos) herunterlädt und lokal speichert. Der Großteil des Netzwerk-Traffics ist dadurch auf Phasen konzentriert, in denen neue Inhalte für die Anzeige auf einem bestimmten Bildschirm übertragen werden.
So kann der Normalbetrieb, also beispielsweise Fälle, in denen bei einer Wiedergabeliste für den Tagesverlauf häufige Updates definiert sind, nahezu unabhängig vom Netzwerk ablaufen, sobald alle Dateien auf dem Player gespeichert wurden.
Szenarien, in denen umfangreicher mit Sensoren oder Auslösern sowie dynamischen Inhalten interagiert wird, erfordern dagegen unbedingt eine schnelle und zuverlässige Netzwerkverbindung, da nur so eine verzögerungsfreie Reaktion am Bildschirm und damit das bestmögliche Kundenerlebnis gewährleistet werden kann.
Nachfolgend sind die wichtigsten Daten bezüglich Netzwerkverbindungen aufgeführt.
Diese Daten zeigen auf, wie viel Bandbreite jedes einzelne mit dem Netzwerk verbundene Gerät beim Anfragen und Herunterladen einer Internet-Quelle beansprucht. Mit jeder weiteren solchen Anfrage summiert sich die Bandbreitennutzung, durch die sich wiederum die Download-Zeit verlängert.