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Häufig gestellte Fragen zu Analytics und zum Identity-Dienst

Häufig gestellte Fragen zu den Funktionen, der Funktionalität und den Problemen bezüglich Analytics und des Identity-Diensts.

Tracking-Server

Wie finde ich meine Trackingserver-Informationen?
Jeder ordnungsgemäß konfigurierte AppMeasurement-Code enthält Ihre Trackingserver-Informationen.
Manchmal teilen Kunden ihre Analytics-AppMeasurement-Datei jedoch in separate Dateien auf. Beispielsweise fügen einige Kunden die Konfigurationsvariablen in eine Datei ein, verwenden eine zweite Datei für Plug-ins und fügen den AppMeasurement-Code in eine dritte Datei ein. Dies wird nicht empfohlen.
Wenn Sie Ihre Tracking-Server-Informationen nicht finden können, ist Ihre Analytics-Instanz möglicherweise nicht richtig konfiguriert. Wenden Sie sich an die Kundenunterstützung , wenn Sie Ihre Trackingserver-Informationen nicht finden können.
Was geschieht, wenn ich den Identity-Dienst verwende und meinen Tracking-Server ändere?
Es ändert sich nichts für Benutzer, die bereits durch den Identity-Dienst identifiziert wurden. Legacy-Besucher, die nicht zum Identity-Dienst migriert wurden und weiterhin mit einem Analytics-Cookie identifiziert werden, befinden sich in diesem Fall in der Schwebe. Die Anzahl der betroffenen Benutzer hängt davon ab, wie lange der Identity-Dienst aktiv war. Zum Beispiel verfügt eine Implementierung, bei der der Identity-Dienst 1 Woche lang aktiv war, möglicherweise über mehr Legacy-Benutzer als eine Implementierung, bei der der Identity-Dienst 6 Monate lang aktiv war, da Besucher, die zu dieser Site zurückkehren, bereits migriert worden wären.

Implementierung und Konfiguration

Muss ich einen CNAME einrichten, um Besucher domänenübergreifend zu verfolgen?
Wenn eine Haupteinstiegssite vorhanden ist, über die Kunden vor dem Besuch weiterer Domänen identifiziert werden können, besteht die Möglichkeit, per CNAME das domänenübergreifende Tracking für Browser zu aktivieren, die keine Drittanbieter-Cookies akzeptieren (z. B. Safari).
In Browsern, die Cookies von Drittanbietern akzeptieren, wird bei der Anforderung, eine Besucher-ID abzurufen, ein Cookie in der Domäne demdex.net gesetzt. Mit diesem Cookie kann der Identity-Dienst für alle Domänen, die mit derselben Organisations-ID konfiguriert sind, dieselbe Experience Cloud-Besucher-ID zurückgeben. Für Browser, die keine Drittanbieter-Cookies akzeptieren, wird für jede Domäne eine neue Experience Cloud-Besucher-ID zugewiesen.
Selbst wenn ein CNAME konfiguriert ist und die Haupteinstiegssite nicht zuerst besucht wird, werden Besucher in Browsern, die keine Drittanbieter-Cookies akzeptieren, auf der sekundären Site und auf der Haupt-Site unterschiedlich identifiziert.
Warum ist der Parameter für die Experience Cloud ID (MID) nicht in der Analytics-Anforderung enthalten?
Gibt der Identity-Dienst Informationen richtig zurück, ohne dass der
MID
-Parameter angezeigt wird, überprüfen Sie, ob Sie auf eine unterstützte Version von AppMeasurement aktualisiert haben.
Können mit dem Identity-Dienst für eine Site H-Code und AppMeasurement für JavaScript verwendet werden?
Ja. Solange beide Dateien auf dieselbe VisitorAPI.js-Datei verweisen, können Sie auf Ihrer Site eine Mischung aus H-Code und AppMeasurement für JavaScript verwenden.
H-Code wird jedoch mit der Code-Version 1.6 (oder höher) von visitorAPI.js nicht unterstützt. Wenn Sie auf visitorAPI.js-Version 1.6 (oder höher) aktualisieren möchten, können Sie H-Code nicht mehr verwenden.
Was ist eine Übergangsphase und wie konfiguriere ich sie?
Warum muss ich zur Echtzeit-Datenerfassung (Real-time Data Collection, RDC) migrieren, um den Identity-Dienst zu verwenden?
RDC bietet globale Leistungsvorteile und ist erforderlich, um sicherzustellen, dass Ihre Implementierung auf künftige Funktionen vorbereitet ist, die das globale Netzwerk der Edge-Knoten von Adobe nutzen. Siehe Analytics-Voraussetzungen: Regionale Datenerfassung (Regional Data Collection, RDC) .

Berichterstellung

Was sind mögliche Ursachen für Diskrepanzen bei der Verwendung von Analytics mit dem Identity-Dienst?
Häufige Ursachen für Diskrepanzen bei der Verwendung des Identity-Diensts:
  • Weitere Verwendung des s_vi-Legacy-Cookies. Dies führt zu Diskrepanzen bei der Datenerfassung.
  • Doppelte Zählung von Besuchern, wenn sie von einer Umfrage zu einem Popup navigieren.

Cookies

Was geschieht in Analytics, wenn der Identity-Dienst keinen AMCV-Cookie setzen kann?
Es gibt drei mögliche Szenarien, in denen sich dies auf Analytics-Daten für neue Besucher auswirkt:
  1. Ein Endbenutzer verlässt eine Seite, bevor die AMCV-Cookies erfolgreich gesetzt wurden (innerhalb des 30-Sekunden-Timeout-Fensters).
    Wenn ein Besucher eine Seite verlässt, bevor der Ladevorgang abgeschlossen ist, wird der Analytics-Treffer nicht gesendet. Analytics empfängt keine Daten aus diesem Szenario und geht davon aus, dass Daten durch ein vorzeitiges Schließen der Seite verloren gehen. Auf der Grundlage unserer Tests, bei denen auch abgelegene Regionen einbezogen wurden, stellten wir fest, dass dieses Szenario im Durchschnitt weniger als 1 % des Traffic ausmachte. Anzumerken ist, dass dieses Szenario zuweilen auch ohne den Identity-Dienst auftritt – es entsteht durch Einschluss des Analytics-Datenerfassungscodes unten auf der Seite.
  2. Einem Endbenutzer wird kein Identity-Dienst oder keine Analytics-ID innerhalb des Zeitüberschreitungsintervalls von 30 Sekunden zugewiesen, da die Verbindung zu langsam ist oder das Ladesymbol im Browser „rotiert“.
    Weder der Identity-Dienst noch die Analytics-ID werden festgelegt und dem Besucher wird eine clientseitige ID zugewiesen. Während dies die Erfassung von Analytics-Daten ermöglicht, wird das Profil des Besuchers unterbrochen, wenn auf einer nachfolgenden Seite eine Analytics-ID gesetzt wird. Außerdem stimmt die Client-seitige ID nicht mit einem vorhandenen Besucher-Profil überein, das in Audience Manager oder Analytics gespeichert ist. Darüber hinaus wird diese Client-seitige ID wird in Analytics als zwei verschiedene Besucher angezeigt, wenn zwei verschiedene Domänen an dieselbe Report Suite gesendet werden.
  3. Einem Endbenutzer wird innerhalb des Zeitüberschreitungsintervalls von 30 Sekunden statt einer ID des Identity-Diensts eine standardmäßige Analytics-Tracking-ID zugewiesen und die Übergangsphase wird nicht aktiviert.
    Szenario 3 führt zu dem gleichen Ergebnis wie Szenario 2, da eine clientseitige ID verwendet wird.
Wenn Sie die neuesten Versionen von VisitorAPI.js und AppMeasurement.js mit den Standardeinstellungen verwenden, sollten Sie alle schwerwiegenden oder spürbaren Folgen der drei oben beschriebenen Szenarios vermeiden können.