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Implementieren des Experience Cloud Identity-Diensts für Analytics und Audience Manager

Diese Anweisungen richten sich an Analytics- und Audience Manager-Kunden, die den Experience Cloud Identity-Dienst verwenden möchten, nicht aber Dynamic Tag Management (DTM). Es wird allerdings dringend empfohlen, DTM zum Implementieren des ID-Diensts zu verwenden. DTM optimiert den Implementierungs-Workflow und stellt automatisch die richtige Code-Platzierung und -Sequenzierung sicher.
  • Dieses Verfahren erfordert AppMeasurement. Kunden, die s_code verwenden, können dieses Verfahren nicht durchführen.
  • Konfigurieren und testen Sie den Code in einer Entwicklungsumgebung, bevor er in das Produktivsystem übernommen wird.

Schritt 1: Serverseitige Weiterleitung planen

Zusätzlich zu den hier beschriebenen Schritten sollten Kunden, die Analytics und Audience Manager verwenden, zur serverseitigen Weiterleitung migrieren. Mit der Server-seitigen Weiterleitung können Sie DIL (den Datenerfassungs-Code von Audience Manager) entfernen und durch das Audience Management-Modul ersetzen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Server-seitigen Weiterleitung .
Die Migration zur Server-seitigen Weiterleitung erfordert Planung und Koordinierung. Dieser Prozess umfasst externe Änderungen am Site-Code und interne Schritte, die Adobe zur Bereitstellung Ihres Kontos durchführen muss. Tatsächlich müssen viele dieser Migrationsverfahren parallel ablaufen und gemeinsam freigegeben werden. Ihr Implementierungspfad sollte dieser Abfolge von Ereignissen folgen:
  1. Arbeiten Sie zum Planen der Migration Ihres ID-Diensts und der serverseitigen Weiterleitung mit Ihrem Ansprechpartner für Analytics und Audience Manager zusammen. Dabei sollte der Auswahl eines Tracking-Servers in diesem Plan eine wichtige Rolle zukommen.
  2. Füllen Sie zunächst das Formular auf der Site für Integrationen und Bereitstellungen aus.
  3. Implementieren Sie den ID-Dienst und das Audience Management Module gleichzeitig. Damit sie ordnungsgemäß funktionieren, müssen Audience Management Module (serverseitige Weiterleitung) und ID-Dienst für den gleichen Satz von Seiten und zur gleichen Zeit freigegeben werden.

Schritt 2: Herunterladen des ID-Dienst-Codes

Für den ID-Dienst ist die
VisitorAPI.js
Code-Bibliothek erforderlich. Zum Herunterladen dieser Code-Bibliothek tun Sie Folgendes:
  1. Rufen Sie
    Admin
    >
    Code-Manager
    auf.
  2. Klicken Sie im Code-Manager entweder auf
    JavaScript (Neu)
    oder
    JavaScript (Legacy)
    . Dies leitet das Herunterladen der komprimierten Code-Bibliotheken ein.
  3. Entpacken Sie die Code-Datei und öffnen Sie die
    VisitorAPI.js
    Datei.

Schritt 3: Hinzufügen der Funktion „Visitor.getInstance“ zum ID-Dienst-Code

  • In früheren Versionen der ID-Dienst-API wurde diese Funktion an einer anderen Stelle und es war eine andere Syntax erforderlich. Wenn Sie von einer Version vor  Version 1.4  migrieren, beachten Sie die hier beschriebene neue Platzierung und Syntax.
  • Code in GROSSBUCHSTABEN dient als Platzhalter für tatsächliche Werte. Ersetzen Sie diesen Text durch Ihre Organisations-ID, die Trackingserver-URL oder einen anderen benannten Wert.
Teil 1: Kopieren Sie die Visitor.getInstance -Funktion unten
var visitor = Visitor.getInstance("INSERT-MARKETING-CLOUD-ORGANIZATION ID-HERE", { trackingServer: "INSERT-TRACKING-SERVER-HERE", // same as s.trackingServer trackingServerSecure: "INSERT-SECURE-TRACKING-SERVER-HERE", // same as s.trackingServerSecure // To enable CNAME support, add the following configuration variables // If you are not using CNAME, DO NOT include these variables marketingCloudServer: "INSERT-TRACKING-SERVER-HERE", marketingCloudServerSecure: "INSERT-SECURE-TRACKING-SERVER-HERE" // same as s.trackingServerSecure });
Teil 2: Fügen Sie Funktions-Code zur Visitor API.js-Datei hinzu
Platzieren Sie die
Visitor.getInstance
Funktion am Ende der Datei nach dem Code-Block. Die bearbeitete Datei sollte wie folgt aussehen:
/* ========== DO NOT ALTER ANYTHING BELOW THIS LINE ========== Version and copyright section */ // Visitor API code library section // Put Visitor.getInstance at the end of the file, after the code library var visitor = Visitor.getInstance("INSERT-MARKETING-CLOUD-ORGANIZATION ID-HERE", { trackingServer: "INSERT-TRACKING-SERVER-HERE", // same as s.trackingServer trackingServerSecure: "INSERT-SECURE-TRACKING-SERVER-HERE", // same as s.trackingServerSecure // To enable CNAME support, add the following configuration variables // If you are not using CNAME, DO NOT include these variables marketingCloudServer: "INSERT-TRACKING-SERVER-HERE", marketingCloudServerSecure: "INSERT-SECURE-TRACKING-SERVER-HERE" // same as s.trackingServerSecure });

Schritt 4: Hinzufügen der Experience Cloud-Organisations-ID zu Visitor.getInstance

Ersetzen Sie in der
Visitor.getInstance
Funktion den Ausdruck
INSERT-MARKETING-CLOUD-ORGANIZATION ID-HERE
durch Ihre Experience Cloud-Organisations-ID. Sollten Sie Ihre Organisations-ID nicht kennen, finden Sie diese auf der Administrationsseite von Experience Cloud. Die bearbeitete Funktion sollte dem unten stehenden Beispiel ähnlich sehen.
var visitor = Visitor.getInstance("1234567ABC@AdobeOrg", { ...
Wichtig:
Ändern Sie die Groß- oder Kleinschreibung Ihrer Organisations-ID nicht. Bei der ID wird Groß- und Kleinschreibung beachtet und sie muss so eingegeben werden, wie sie von Adobe angegeben wird.

Schritt 5: Hinzufügen Ihrer Tracking-Server zu Visitor.getInstance

Analytics verwendet Trackingserver für die Datenerfassung.
Teil 1: Ermitteln der Tracking-Server-URLs
Überprüfen Sie die Datei
s_code.js
oder
AppMeasurement.js
, um die URLs der Tracking-Server zu ermitteln. Die URLs werden von folgenden Variablen spezifiziert:
  • s.trackingServer
  • s.trackingServerSecure
Teil 2: Festlegen der Trackingserver-Variablen
So legen Sie fest, welche Trackingserver-Variablen verwendet werden sollen:
  1. Beantworten Sie die Fragen in der folgenden Entscheidungsmatrix. Verwenden Sie die Variablen, die Ihren Antworten entsprechen.
  2. Ersetzen Sie die Trackingserver-Platzhalter durch Ihre Trackingserver-URLs.
  3. Entfernen Sie nicht verwendete Trackingserver- und Experience Cloud-Server-Variablen aus dem Code.
Prüfen Sie bei Verwendung von Experience Cloud-Server-URLs deren Übereinstimmung mit den entsprechenden Tracking-Server-URLs wie folgt:
  • Experience Cloud-Server-URL = Trackingserver-URL
  • Sichere Experience Cloud-Server-URL = sichere Trackingserver-URL
Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie Ihren Trackingserver finden, lesen Sie die Häufig gestellte Fragen (FAQ) und Korrektes Ausfüllen der Variablen „trackingServer“ und „trackingServerSecure“ .

Schritt 6: Aktualisieren der AppMeasurement.js-Datei

Dieser Schritt erfordert AppMeasurement. Sie können nicht fortfahren, wenn Sie weiterhin s_code verwenden.
Fügen Sie Ihrer
Visitor.getInstance
-Datei die im Folgenden gezeigte
AppMeasurement.js
-Funktion hinzu. Platzieren Sie sie in dem Abschnitt, in dem Konfigurationen wie
linkInternalFilters
,
charSet
,
trackDownloads
usw. enthalten sind:
s.visitor = Visitor.getInstance("INSERT-MARKETING-CLOUD-ORGANIZATION ID-HERE");
An dieser Stelle sollten Sie den Audience Manager DIL-Code entfernen und durch das Audience Management-Modul ersetzen. Anweisungen finden Sie unter Implementieren der Server-seitigen Weiterleitung .
(Optional, jedoch empfohlen)
 Erstellung einer benutzerspezifischen Eigenschaft.
Festlegen einer benutzerdefinierten Eigenschaft zum Messen der Abdeckung in
AppMeasurement.js
. Fügen Sie der
doPlugins
Funktion der
AppMeasurement.js
Datei folgende benutzerspezifische Eigenschaft hinzu:
// prop1 is used as an example only. Choose any available prop. s.prop1 = (typeof(Visitor) != "undefined" ? "VisitorAPI Present" : "VisitorAPI Missing");

Schritt 7: Hinzufügen des Besucher-API-Codes zur Seite

Platzieren Sie die
[VisitorAPI.js]
-Datei innerhalb der
<head>
-Tags auf jeder Seite. Wenn Sie die
VisitorAPI.js
Datei zu Ihrer Seite hinzufügen:
  • Platzieren Sie sie am Anfang des Abschnitts
    <head>
    , damit dies vor anderen Lösungstags angezeigt wird.
  • Sie muss vor AppMeasurement und dem Code für andere Experience Cloud-Lösungen ausgeführt werden.

Schritt 8: (Optional) Konfigurieren einer Übergangsphase

Wenn eines dieser Nutzungsszenarios auf Ihre Situation zutrifft, bitten Sie die Kundenunterstützung , eine temporäre Übergangsphase einzurichten. Übergangsphasen können bis zu 180 Tage dauern. Bei Bedarf kann eine Übergangsphase verlängert werden.
Partielle Implementierung
Sie benötigen eine Übergangsphase, wenn Sie einige Seiten verwalten, die den ID-Dienst verwenden, und einige Seiten, die diesen nicht verwenden, die jedoch alle in der gleichen Analytics-Report Suite aufgeführt sind. Dies ist häufig der Fall, wenn Sie eine globale Report Suite haben, die domänenübergreifend Berichte erstellt.
Beenden Sie die Übergangsphase, nachdem der ID-Dienst auf allen Webseiten bereitgestellt wurde, die in dieselbe Report Suite eingehen.
s_vi-Cookie-Anforderungen
Sie müssen eine Übergangsphase konfigurieren, wenn neue Besucher nach der Migration zum ID-Dienst über ein s_vi-Cookie verfügen müssen. Dies ist häufig der Fall, wenn Ihre Implementierung das s_vi-Cookie liest und es in einer Variablen speichert.
Beenden Sie die Übergangsphase, nachdem Ihre Implementierung die MID erfassen kann, anstatt das s_vi-Cookie zu lesen.
Clickstream-Datenintegration
Sie müssen eine Übergangsphase konfigurieren, wenn Sie Daten von einem Clickstream-Datenfeed an ein internes System senden und bei der Verarbeitung die Spalten
visid_high
und
visid_low
verwendet werden.
Sobald Ihre Datenverarbeitungsprozesse die Spalten
post_visid_high
und
post_visid_low
einsetzen können, können Sie die Übergangsphase abbrechen.

Schritt 9: Testen und Bereitstellen des ID-Dienst-Codes

Sie können dies wie folgt testen und bereitstellen.
Testen und Verifizieren
Prüfen Sie zum Testen Ihrer ID-Dienstimplementierung Folgendes:
Informationen zum Überprüfen der Server-seitigen Weiterleitung finden Sie unter Überprüfen der Server-seitigen Weiterleitung .
Bereitstellen
Stellen Sie Ihren Code nach Abschluss der Tests bereit.
Wenn Sie eine Übergangsphase aktiviert haben:
  • Stellen Sie sicher, dass die Bildanforderung die Analytics-ID (AID) und die MID beinhaltet.
  • Denken Sie daran, die Übergangsphase nach Erfüllung der Kriterien für eine Beendigung der Verwendung abzubrechen.