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Aktivierung von Medienberichten

Jede Report Suite, die Medienmetriken erfasst, muss konfiguriert werden, bevor Mediendaten gesendet werden.
Um neue Funktionen nutzen zu können, sollten Bestandskunden von Media Analytics das Medien-Tracking für ihre RSIDs erneut aktivieren.
  1. Klicken Sie in Reports & Analytics auf
    Admin > Report Suites.
  2. Wählen Sie die Report Suites aus, in denen Sie Mediendaten erfassen, und klicken Sie anschließend auf
    Einstellungen bearbeiten > Medienmanagement > Medienberichte.
  3. Aktivieren Sie auf der Seite
    Medienberichte
    die Option
    Media- Core,
    und aktivieren Sie optional
    Medienanzeigen,
    Medienkapitel,
    und
    Medienqualität.
    Die Medienmessung enthält folgende Module:
    • Medien-Core
      Die Core-Medienmessung wird für Medieninhalte verwendet. Dabei werden Lösungs- (oder benutzerdefinierte) eVars verwendet, um Inhalt, Inhaltstyp, Inhalts-Player-Name und Inhaltskanal nachzuverfolgen. Lösungs- (oder benutzerdefinierte) Ereignisse werden für Medienstarts, Inhaltsstarts, Inhaltsbeendigungen und Besuchszeit für Inhalt verwendet.
    • Medienanzeigen
      Die Medienanzeigenmessung wird für die Messung von Anzeigen im Medieninhalt verwendet. Dabei werden Lösungs-eVars verwendet, um Anzeige, Name des Anzeigenplayers, Anzeigen-Pod und Anzeigenposition innerhalb der Werbeunterbrechung zu messen. Lösungsereignisse werden für Anzeigenstarts, Anzeigenbeendigungen, Besuchszeit für Anzeige und Besuchszeit für Video verwendet.
    • Medienkapitel
      Die Medienkapitelmessung wird für die Messung von Kapiteln verwendet. Ein Kapitel ist eine Unterteilung von Inhalt in einem einzelnen Medium. Dabei wird die Kapitel-ID über eine Lösungs-eVar gespeichert. Lösungsereignisse werden für Kapitelstarts, Kapitelbeendigungen und Besuchszeit für Kapitel verwendet. Zusätzliche Kapitelmetadaten für Kapitelname und Kapitelposition werden als Classifications der Kapitel-ID bereitgestellt.
    • Medienqualität
      Anhand der Videoqualitätsmessung wird die Qualität der Inhaltswiedergabe gemessen. Dabei werden die Zeit bis zum Start, die Pufferereignisse, die Gesamtpufferdauer, Bitratenwechsel, die durchschnittliche Bitrate, Fehler und Dropped Frames über Lösungs-eVars gespeichert. Lösungsereignisse werden für die Zeit bis zum Start, die Drops vor dem Start, von Puffer betroffene Streams, Pufferereignisse, die Gesamtpufferdauer, von Bitratenänderungen betroffene Streams, Bitratenänderungen, die durchschnittliche Bitrate, von Fehlern betroffene Streams, Fehlerereignisse, von Dropped Frames betroffene Streams und Dropped Frames verwendet.
    • Video und Videoanzeigenmetadaten
      An ein Medium oder an eine Anzeige können Metadaten angefügt werden, die eine weitere Beschreibung und Kategorisierung enthalten. Über Lösungsvariablen und Klassifizierungen werden standardisierte Medien- und Anzeigen-Metadaten erfasst. Mögliche Werte: Show, Season, Episode, Asset ID, Genre, First Air Date, First Digital Date, Content Rating, Originator, Network, Show Type, Ad Loads, MVPD, Authorized, Day Part, Media Session ID, Advertiser, Campaign ID und Creative ID.
    • Audio und Audio-Anzeigemetadaten
      Sie können einer Audiodatei und/oder einer Anzeige Metadaten hinzufügen, um die Audiodatei/die Anzeige näher zu beschreiben und zu kategorisieren. Standardisierte Audio- und Anzeigenmetadaten werden über Lösungsvariablen und Klassifizierungen gesammelt. Einzuschließende Werte: Künstler, Album, Bezeichnung, Autor, Herausgeber, Station, Sendung, Staffel, Episode, Asset-ID, Genre, Erstes Sendedatum, Erstes digitales Veröffentlichungsdatum, Inhaltsbewertung, Urheber, Sendungstyp, Anzeige-Ladevorgänge, Tagesteil, Mediensitzungs-ID, Advertiser, Kampagnen-ID und Creative-ID. Wenn Sie ein Modul aktivieren, wird jeweils eine Reihe von Variablen reserviert und ein neuer Satz an Berichten erstellt. Mit Ausnahme der Qualität enthalten Berichte nur dann Daten, wenn die zugehörige Implementierung abgeschlossen wurde. Bei Implementierung des Core-Moduls wird auch das Qualitätsmodul implementiert, wenn Sie es aktivieren.
    Wenn Sie die Qualität von Anzeigen, Kapiteln oder Wiedergabe noch nicht verfolgen, können Sie später jederzeit weitere Optionen aktivieren.
  4. Klicken Sie auf
    Speichern.
    Wenn diese Report Suite bereits zur Erfassung von Mediendaten konfiguriert ist, wird eine zusätzliche Konfigurationsseite angezeigt, nachdem Sie auf
    Speichern
    klicken. Wenn die Seite
    Media-Core-Messung
    angezeigt wird, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
  5. (Bedingt) Legen Sie auf der Seite
    Media-Core-Messung
    fest, ob Sie weiterhin benutzerdefinierte Variablen oder Lösungsvariablen verwenden möchten.
    Option
    Hinweise
    Weiterhin benutzerspezifische Variablen verwenden
    Vorteile und Nachteile:
    • Vorteile
      : Die Inhaltstrend-Erstellung funktioniert auch nach der Migration.
    • Nachteile:
      Erfordert die Beibehaltung von zwei benutzerdefinierten eVars und drei benutzerdefinierten Ereignissen für Medien. Eine anwenderspezifische eVar und ein anwenderspezifisches Ereignis werden freigegeben.
    So verwenden Sie weiterhin anwenderspezifische Variablen:
    1. Wählen Sie
      Benutzerdefinierte Variablen verwenden
      aus und klicken Sie auf
      Speichern.
    2. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, ordnen Sie die aktuellen benutzerdefinierten eVars und Ereignisse zu und klicken Sie auf
      Speichern:
    Zu Lösungsvariablen migrieren
    Vorteile und Nachteile:
    • Vorteile
      : Drei anwenderspezifische eVars und vier anwenderspezifische Ereignisse werden freigegeben.
    • Nachteile
      :
      Alle
      Verlaufstrends und -vergleiche für Medienberichte gehen verloren. Das bedeutet, dass Sie keine Trends für Inhaltsansichten oder Inhaltszeiten erstellen können, die vor der Migration in Heartbeat stattgefunden haben.
    Einschränkung:
    Migrieren Sie nur dann zu Lösungsvariablen, wenn Sie sicher sind, dass Sie diese Trends nicht beibehalten möchten. Alle Kunden sollten nur dann Lösungsvariablen verwenden und Mediendaten anhand von Verarbeitungsregeln an vorhandene Props und eVars übergeben, wenn sie den Verlauf beibehalten müssen. Migrieren der Lösungsvariablen: Wählen Sie
    Lösungsvariablen verwenden
    aus und klicken Sie auf
    Speichern.
    WICHTIG: Bei der Migration zu Lösungsvariablen gehen
    alle
    Verlaufstrends und -vergleiche für Medienberichte verloren.
Ändern Sie nicht die Klassifizierungsnamen für Variablen, die in den Metriken und Metadatentabellen aufgeführt sind (z. B. Audio- und Videoparameter ), die dort unter Berichterstellung/Reservierte Variable als „Klassifizierung“ beschrieben sind. Die Medienklassifizierungen werden definiert, wenn eine Report Suite für das Medien-Tracking aktiviert ist. Adobe fügt von Zeit zu Zeit neue Eigenschaften hinzu. In diesem Fall müssen Kunden ihre Report Suites erneut aktivieren, um Zugriff auf die neuen Medieneigenschaften zu erhalten. Während des Aktualisierungsvorgangs ermittelt Adobe anhand der Namen der Variablen, ob die Klassifizierungen aktiviert sind. Wenn eine fehlt, fügt Adobe die fehlenden erneut hinzu.